Weizenbaum: Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

Die Erstausgabe von „Die Macht der Computer“ stammt aus dem Jahr 1976. Es ist bemerkenswert, wie wenig sich die meisten Fragestellungen bis heute geändert haben. Auf der anderen Seite haben es die von Weizenbaum beschriebenen „Computermetaphern“ bis weit in unseren Sprachgebrauch geschafft. Fast 40 Jahre später kann man außerdem sagen, dass von dem Wunsch Wissenschaft und Gesellschaft isoliert zu betrachten, nicht viel geblieben ist.

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„Ich plädiere für den rationalen Einsatz der Naturwissenschaft und Technik, nicht für deren Mystifikation und erst recht nicht für deren Preisgabe. Ich fordere die Einführung eines ethischen Denkens in die naturwissenschaftliche Planung. Ich bekämpfe den Imperialismus der instrumentellen Vernunft, nicht die Vernunft an sich.“

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von Baeyer: Das informative Universum

In „Das informative Universum“ macht sich Hans Christian von Baeyer auf die Suche nach der Information nach Lesart der Wissenschaft. Nur um – als er sie gefunden hat – wieder aufzubrechen, um das Quantenbit vorzustellen, das für Kreativität in der binären Logik sorgen soll. Gute Nachrichten für Nerds: Er fordert, damit wir dem Allen Herr werden können „ein Umdenken in unserem quantitativen Denken“ und ein freundlicheres Verhältnis zu sperrigen mathematischen Funktionen wie dem Logarithmus.

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Barabasi: Linked

Albert-Laszlo Barabasi and his team managed to publish some impressing findings about network sciences in the millenium years. If you hear them today, you sometimes subconsciously conclude, that this all doesn’t sound to new. But only because of the reason, the results of the group were picked up so fast and answered so many pressing questions about links in society, biology or economics. The book „Linked“ is a summary of their findings and a setup for new researches.

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Hafner, Lyon: Where Wizards stay up late

If you are 30 years old or about to turn 30, you might still remember Boris Becker doing commercials for AOL. One day – in the mid-90ies the internet was here, and with it its culture. Why? Because the internet has just evolved organically from the day it was born – without much planning. Freedom and neutrality were always fostering principles, say Katie Hafner and Matthew Lyon in „Where wizards stay up late“. This is the only way the internet could have been.

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